Ultraschallsensoren mit Analogausgang (0…10V oder 4…20mA) messen Entfernungen von Objekten unterschiedlichster Größe und Beschaffenheit. Die Messbereiche variieren von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern. Die Messung erfolgt mittels Laufzeitmessung des Ultraschall-Echos. Die Frequenz des Ultraschalls bestimmt dabei maßgeblich die mögliche Auflösungsgenauigkeit. Sie liegt typischerweise bei ca. 0.1…0.2% des maximalen Messbereichs, also bei einigen 1/10mm bis einigen mm.
Richtet man einen Ultraschallsensor radial auf die Oberfläche einer sich auf- oder abwickelnden Materialrolle, kann man indirekt den Durchmesser erfassen. Je kürzer die Distanz zum Sensor, desto grösser ist der aktuelle Durchmesser der Rolle. Die Genauigkeit ist zwar wie oben beschrieben begrenzt, dafür ist die Erfassung mit Ultraschall im Gegensatz zu optischen Sensoren praktisch unabhängig vom abzutastenden Material und dadurch zuverlässiger.
Je nach Rollendurchmesser können Analog-Sensoren der Baureihen UFA (kleine und mittlere Distanzen), oder UN (große Distanzen) verwendet werden.
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