Signalwandler VTS-Box – für gesteigerte Messeffizienz

Mit der VTS-Box bietet WayCon Positionsmesstechnik einen Messwandler speziell für Sensoren, die ein Potentiometer als Sensorelement besitzen. Die VTS-Box steigert die Messeffizienz, da die Messbereiche geteacht werden, wodurch die Auflösung des Sensors verbessert wird. Zudem kann ein Schaltpunkt gesetzt werden. Einsatz findet die VTS-Box u. a. bei Verwendung eines Linearpotentiometers als Sensor. Ein klassischer Anwendungsfall hierfür ist beispielsweise die Überwachung von Zylindern in automatisierten Fertigungsprozessen.

Die Elektronik der VTS-Box digitalisiert die Schleiferspannung des Potentiometers, verarbeitet diese, wandelt sie zurück und gibt sie als analoges Ausgangssignal, z. B. 0 bis 10 V, aus. Diese Digitalisierung ermöglicht das Teachen und das Setzen des Schaltpunktes. Durch das Teachen wird der Messbereich des Wegaufnehmers verringert, wodurch sich die Auflösung des Sensors verbessert. Es können ein oder zwei Messgrenzen geteacht werden; der Messbereich kann dabei um bis zu 50 % reduziert werden und ist an beliebiger Stelle des gesamten Messbereiches legbar. Ein weiterer Vorteil des Teachens: sollen verschiedene Abschnitte eines definierten Messbereichs betrachtet werden oder wird nicht der volle Messbereich benötigt, müssen nicht unterschiedliche Positionssensoren eingesetzt werden. Der Schaltpunkt der VTS-Box kann an jeder beliebigen Stelle innerhalb des Messbereiches gesetzt werden. Er ist unabhängig von einem eventuell gewählten Teachbereich und kann auch außerhalb dieses Bereichs liegen.

Die Konfiguration eines Wegsensors erfolgt bequem über die in der VTS-Box integrierte LED-Taste. Das Pulsieren der LED signalisiert dabei in welchem Menüpunkt sich der Bediener befindet und ob das Teachen erfolgreich war.

Mehr Informationen finden Sie unter: Signalwandler

Technische Daten über die VTS-Box finden Sie im: Datenblatt

Seilzugsensor SX80 in der Hebetechnik

Der Transport von schweren Lasten in der Industrie ist nicht mehr wie früher mit menschlicher Körperkraft zu verwirklichen. Hilfsmittel zum Heben von Lasten wurden schon in der Antike eingesetzt und bis heute ist eine kontinuierliche Optimierung notwendig. Das Ziel ist dabei die manuelle Überwachung mittels des Übergangs in die Industrie 4.0 obsolet werden zu lassen. Sensoren sind wichtige Bestandteile dieser neuen Vernetzung von automatisierten Prozessen. Hierfür ist es essentiell zu wissen, an welcher exakten Position sich das zu bewegende Gut gerade befindet. Seilzugsensoren für die Positionsbestimmung werden dieser Anforderung gerecht und eignen sich besonders, um den horizontalen und vertikalen Hebevorgang zu überwachen.

Der einfach zu installierende Wegsensor SX80 kann zur Positionsmessung an Hubtischen, Hebe- und Arbeitsbühnen oder Laderampen eingesetzt werden. Mit seinen maximal drei Metern Messbereich und einer Vielzahl von analogen und digitalen Ausgangssignalen ist dieser Wegaufnehmer für die Hebetechnik prädestiniert. Er liefert dem Bediener zuverlässige und präzise Daten über die genaue Position der zu hebenden Lasten. Dies fördert die Automation von Logistikprozessen und sichert ein schnelles, sicheres Arbeiten.

Wird Hebetechnik im Freien eingesetzt, gelten besondere Anforderungen an die Sensoren und deren einzelnen Bauteile. Gerade Nässe, tiefe Temperaturen oder z. B. ein hoher Salzgehalt in der Umgebung dürfen weder die Funktion beeinträchtigen, noch zur Korrosion wichtiger Elemente führen. WayCon Positionsmesstechnik bietet seit Jahren ein breites Spektrum von Modifikationen für die Seilzugsensoren der SX-Serien, speziell für variierende Anforderungen. Dazu gehört unter anderem eine Tieftemperatur-Variante (bis -40 °C), der Einsatz von Edelstahl-Komponenten oder eine HARTCOAT®-Beschichtung elementarer Sensorelemente. Diese Beschichtung besteht aus einer hartanodischen Oxidation, die den Seilzugsensor mit einer verschleißfesten, keramikähnlichen Schicht vor Korrosion durch aggressive Medien wie z. B. Salzwasser schützt.

Für Hersteller im Bereich der Hebetechnik ist die F58NK-Variante besonders interessant. Es handelt sich um eine rein mechanische Version, bei der das analoge oder digitale Sensorelement erst kundenseitig montiert wird. Dadurch ergibt sich eine hohe Flexibilität in der Wahl des Ausgangssignals und dessen Weiterverarbeitung. Im Wartungsfall sind lediglich zwei Schrauben zu lösen, um das Sensorelement abzunehmen. Die Mechanik des Seilzugsensors muss dabei nicht demontiert werden. Dies spart Zeit und Kosten.

Ein klassisches Beispiel für den Einsatz von Seilzugsensoren in der Hebetechnik sind Gabelstapler. Das Edelstahlmessseil wird im Inneren des Hubmastes installiert und mit dem Gabelträger verbunden. Ändert der Fahrer die Position der Gabel, so wird das Messseil aus dem Sensor heraus oder hineingezogen. Diese Veränderung wird von dem Seilzugsensor an eine digitale Anzeige übermittelt, welche dem Staplerfahrer die Positionsänderung visualisiert. So hat er jederzeit Kenntnis darüber, auf welcher Höhe sich die Gabel des Fahrzeugs befindet. Das gleiche Prinzip lässt sich bei allen Arten von Hubtischen, Arbeitsbühnen und sogar bei Brücken- und Gebäudeanhebungen anwenden.

Geht es um die Überwachung von großen Hebungen, so reicht der Messbereich von drei Metern des SX80 unter Umständen nicht mehr aus. Die Sensorreihe SX120 deckt mittlere Messbereiche bis 5 Meter ab und sollten noch größere Messlängen gefordert sein, kann der SX135 mit seinen maximal 42,5 Metern nahezu jeden Anwendungsfall abdecken.

Sehr schwere oder voluminöse Lasten werden meist mit Hilfe von Hydraulikzylindern bewegt. Denkt man z. B. an das Öffnen oder Schließen von Wehrtoren bei Staudämmen, so wird schnell klar: je genauer der Hydraulikzylinder angesteuert werden kann, umso präziser lässt sich die Wassermenge regeln, die das Wehrtor passiert. WayCon bietet hier eine einzigartige, patentierte Lösung an. Der Seilzuggeber SX200 wird im Inneren des Zylinders installiert und befindet sich somit geschützt im ölgefüllten Druckbereich. Besonders bei größeren Hublängen bietet dieses Verfahren Vorteile bei der Installation und ist im Vergleich zu anderen Messprinzipien erheblich kostengünstiger in der Anschaffung.

Kernbestandteil eines Seilzuggebers ist ein hochflexibles Edelstahlseil, das einlagig auf eine Seiltrommel gewickelt wird. Diese Trommel ist über eine vorgespannte Triebfeder mit dem Sensorgehäuse verbunden. Das aus dem Seilzuggeber herausragende Ende des Messseils wird mit dem Messobjekt mittels Seilclip oder M4-Gewinde verbunden. Ändert sich der Abstand zwischen Sensor und Messobjekt, so wird das Messseil gegen die Federkraft aus dem Seilzuggeber herausgezogen und von der Trommel abgerollt. Die Achse der Trommel ist fest mit einem Sensorelement (Potentiometer für analoge Ausgangssignale, oder Encoder für digitale Ausgangssignale) verbunden. Dreht sich die Seiltrommel durch eine Abstandsveränderung des Messobjektes, wird die mechanische Bewegung vom Sensorelement in ein proportionales elektrisches Signal umgewandelt und ausgegeben.

Diese vielfältigen Optionen von WayCon bieten Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Bereichen der Hebetechnik und damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorsprung.

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.waycon.de/produkte/seilzugsensoren/
Technische Daten über den SX80 finden Sie hier: http://www.waycon.de/seilzuggeber-sx80.pdf

Die neue Produktbroschüre von WayCon Positionsmesstechnik GmbH

WaCon ProduktbroschüreNeue Produktbroschüre von WayCon, dem Spezialisten für professionelle Sensorik

WayCon Positionsmesstechnik GmbH, bekannt für präzise Sensorlösungen, präsentiert sein Produktangebot in einer neuen Broschüre. Diese bietet einen Einblick in das gesamte Sensorportfolio für Seilzug-, Laser- und Ultraschallsensoren sowie Linearpotentiometer, Magnetostriktive Geber und Kapazitive Wegsensoren. Alle relevanten technischen Daten werden detailliert erläutert.Preiswerte Seilzugsensoren mit hoher Zuverlässigkeit sowie präziser Genauigkeit zählen zu der Produktvielfalt von WayCon. Ausgerüstet mit einem robusten aluminium-eloxierten Gehäuse, sowie optionaler Hartcoat® Beschichtung mit einem V4-Messseil zwecks Korrosionsschutzes, garantiert WayCon Langlebigkeit selbst unter schwersten Bedingungen. Für besonders schnelle und präzise Messarbeiten stellt WayCon außerdem seine bewährten Lasersensoren vor. In unterschiedlichen Ausführungen gewährleisten diese Sensoren Messungen im Micrometerbereich bei schneller Messfrequenz. Dabei dringen die Punkt- und Linienlaser sogar durch transparente Scheiben.

 

Direkter Download der Produktbroschüre finden Sie hier: Produktbroschüre 2015

Abstandsmessung mit Sensoren

Positionssensoren von WayCon Positionsmesstechnik GmbH


Seit 1999 entwickeln und produzieren wir präzise Abstandssensoren zur Positions- und Abstandsmessung. Mit Hauptsitz in Taufkirchen bei München und einer Zweigniederlassung in Brühl bei Köln bieten wir als innovatives Unternehmen weltweit unsere Produkte an. In über 20 Ländern stehen Ihnen unsere Distributoren als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.

Unser Ziel ist es, unseren Kunden die bestmögliche Lösung zum Thema Messtechnik zu bieten. Dazu entwickeln und produzieren wir Sensoren mit verschiedensten Spezifikationen für viele Anwendungsbereiche in Industrie und Forschung. Unser Angebot umfasst sowohl hochwertige Sensoren aus unserem Standard-Sortiment als auch kundenspezifische Lösungen vom Prototyp bis zur Serie. Die in Taufkirchen hergestellten Produkte unterliegen strengen Qualitätsanforderungen und werden ausnahmslos mit Kalibrierzertifikat an unsere Kunden ausgeliefert.

Lasersensoren beim Einsatz von spiegelnden Oberflächen

Lasersensoren müssen den projizierten Laserpunkt optisch detektieren können. Daher ist bei Messungen per Lasersensoren zu berücksichtigen, dass der Lichtspot ungehindert auf das zu messende Objekt treffen kann. Bei matten Oberflächen sorgt die diffuse Reflexion des Lichtspots für dessen gute Detektierung. Bei glänzenden oder sogar spiegelnden Werkstücken wird der Lichtspot nicht diffus reflektiert, somit ergibt sich bei der Messung mittels Lasersensoren eine Ablenkung der Reflexion. Daher ist die Positionierung des Sensors zum messenden Objekt von großer Relevanz. Um also zu gewährleisten, dass auch bei spiegelnden oder glänzenden Oberflächen eine Messung erfolgen kann, sollte vermieden werden, dass der direkte Reflex nicht unmittelbar auf den Empfänger fällt. Um dies zu erreichen, muss der Sensor leicht abgekippt werden.

Dabei ist nicht gesagt, dass ein Objekt, welches für den Betrachter als spiegelnd zu erkennen ist, für den Sensor die aufgezeigte Problematik darstellt, gegenteilig kann ein für das menschliche Auge als nicht reflektierendes Objekt vom Sensor als spiegelnd wahrgenommen werden.

Schwingungsmessung des Fahrwerks in der Automobilindustrie

In der Automobilentwicklung sind Fahrwerksuntersuchungen ein zentraler Bestandteil. Die Fahrsicherheit wird maßgebend durch die Schwinungen des Fahrwerks beeinflußt. WayCon Seilzugsensoren der SX50-Serie werden parallel zu dem Stoßdämpfer montiert und erfassen dessen Dämpferbewegung. Dies Veränderung der Dämpferstrecke des Stoßdämpfers wird mittels eines elektronischen Signals weitergeleitet, das anschließend für die Schwinggeschwindigkeit und Schwingbeschleunigung des Stoßdämpfers abgeleitet wird.

Federwerg

Ultraschallsensoren erfassen Rollendurchmesser

Ultraschallsensor im Einsatz Ultraschallsensoren mit Analogausgang (0…10 V oder 4…20 mA) messen Entfernungen von Objekten unterschiedlichster Größe und Beschaffenheit. Die Messbereiche variieren von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern. Die Messung erfolgt mittels Laufzeitmessung des Ultraschall-Echos. Die Frequenz des Ultraschalls bestimmt dabei maßgeblich die mögliche Auflösungsgenauigkeit. Sie liegt typischerweise bei ca. 0,1…0,2 % des maximalen Messbereichs, also bei einigen 1/10 mm bis einigen Milimetern.

Richtet man einen Ultraschallsensor radial auf die Oberfläche einer sich auf- oder abwickelnden Materialrolle, kann man indirekt den Durchmesser erfassen. Je kürzer die Distanz zum Sensor, desto größer ist der aktuelle Durchmesser der Rolle. Die Genauigkeit ist zwar wie oben beschrieben begrenzt, dafür ist die Erfassung mit Ultraschall im Gegensatz zu optischen Sensoren praktisch unabhängig vom abzutastenden Material und dadurch zuverlässiger.
Je nach Rollendurchmesser können Analog-Sensoren der Baureihen UFA (kleine und mittlere Distanzen), oder UN (große Distanzen) verwendet werden.